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Kostenloser 2-Stunden-Videolernkurs: Sicheres Beherrschen der TARA gemäß ISO/SAE 21434

Table of contents

Wer rund um Cybersicherheit in der Fahrzeugentwicklung und Automobilindustrie aktiv ist, der kennt die Threat Analysis & Risk Assessment Methodik (kurz TARA). Aber (womöglich nur oberflächlich) kennen, ist etwas anderes als sie wirklich zu beherrschen. Unabhängig von eingesetzten Tools und involvierten Beratungs- und Engineering-Partnern gilt: Ein sicheres Beherrschen der Methodik ist für verantwortungsvolle Cybersecurity Engineers und Manager unverzichtbar. Dafür braucht es kein mehrtägiges Training, aber eben doch mehr als eine schnelle Google-Suche oder ein zufälliges YouTube-Video. Vorhang auf für unseren neuen, zweistündigen Videokurs auf der CYEQT Knowledge Base Lernplattform: Er vermittelt die Methodik vollständig, praxisnah und steht aktuell kostenlos zum Abruf bereit.

Philipp Veronesi

Das Threat Analysis and Risk Assessment ist kein Konzept, das man einmal in einem Training kennenlernt und dann intuitiv anwendet.

Wer regelmäßig mit ISO/SAE 21434-konformen Entwicklungsprojekten zu tun hat, weiß: Die TARA ist methodisch anspruchsvoll, iterativ, und ihre Qualität entscheidet direkt darüber, welche Cybersecurity-Maßnahmen in ein Fahrzeugsystem einfließen — und welche nicht.

Damit geht es letztendlich immer auch um Kosten- und Ressourcen-Effizienz, weswegen das genaue Verständnis und die intelligent-konsistente Durchführung zuletzt branchenweit eine erhöhte Priorität erhält.

In der Praxis entstehen TARAs häufig unter Zeitdruck, mit heterogenen Teams, mit unterschiedlichem Methodenverständnis — und mit dem stillschweigenden Einverständnis, dass „irgendwie damit fertig werden” ausreichend ist.

Das ist es nicht.

Eine TARA, die nicht auf solider Methodik (und ihrer durchgängig ordnungsgemäßen Umsetzung) fußt, ist keine Cybersecurity-Risikobewertung. Sie ist eine willkürliche Schätzung, nur schöner formatiert.

Warum das sichere Beherrschen der Methodik und ihrer Fachterminologie so entscheidend ist

Die ISO/SAE 21434 (bzw die UN R155 und ihre internationalen Pendants) sind auf Nachweisbarkeit ausgelegt. Auditoren und Reviewer, ob intern, von OEM-Seite oder durch benannte Stellen, bewerten nicht nur das Ergebnis einer TARA, sondern auch den Weg dorthin und die konsequente Traceability: Wurden Assets systematisch identifiziert oder pauschal angenommen? Wurden Damage Scenarios plausibel begründet oder nur aufgelistet? Ist die Feasibility-Bewertung nachvollziehbar oder ein Bauchgefühl, das niemand mehr reproduzieren kann?

Hinzu kommt der regulatorische Rahmen: Die UN Regulierung Nr 155 verlangt ein funktionierendes Cybersecurity Management System — und die TARA ist ein zentrales Work Product darin.

Wer gegenüber Typgenehmigungsbehörden nachweisen muss, dass Risiken systematisch analysiert und behandelt wurden, braucht mehr als eine befüllte Excel-Vorlage.

Er braucht (auch über Organisationsgrenzen hinweg) ein Team, das die Methodik gemeinsam versteht und eine gemeinsame Sprache spricht. (Zuletzt macht insbesondere auch die Koreanische Regulierung die gestiegenen Nachweispflichten deutlich.)

Hier entsteht oft das eigentliche Problem: nicht fehlendes Engagement, sondern fehlendes gemeinsames Verständnis.

Wenn Systems Engineer, Cybersecurity Manager und Qualitätsprüfer dieselben Begriffe unterschiedlich interpretieren — was ist ein Asset, was ein Threat Scenario, wie unterscheidet sich Attack Feasibility von Impact? — entstehen Inkonsistenzen, die sich durch die gesamte Entwicklungsdokumentation ziehen.

Typisches Risiko in der Projektpraxis: Inkonsistente Feasibility-Bewertungen zwischen verschiedenen Items desselben Projekts. Cybersecurity Goals, die in der V&V nicht verifizierbar sind. Asset-Identifikation, die auf Bauchgefühl beruht. Damage-Szenarien, die aus der Luft gegriffen sind.

Diese Fehler sind teuer. Und sie entstehen fast immer aus einem unsicheren Methodenverständnis. Was heutzutage nicht mehr so sein sollte.

Fundiertes Fachwissen zur TARA aus belastbaren Quellen

Wer sich heute in ein neues Fachgebiet einarbeitet, hat viele Optionen: Webinare, YouTube-Videos, KI, Community-Foren, selbst erstellte Zusammenfassungen, Fachbücher. All das hat seine Daseinsberechtigungen. Aber reicht das als primäre Lerngrundlage für eine normgebundene Methodik, die in Audits, Zertifizierungsverfahren und OEM-Reviews standhalten muss?

Die TARA nach ISO/SAE 21434 ist kein Thema, bei dem „ungefähr richtig” reicht.

Fehlerhafte oder unvollständige Methodik führt direkt zu mangelhaften Work Products. Diese fallen auf, spätestens wenn ein Auditor die Traceability von Risiken zu Maßnahmen prüft oder ein OEM die Vollständigkeit der Asset-Identifikation hinterfragt.

Entsprechend fordern daher sowohl UN R155 als auch die ISO/SAE 21434 stets den Nachweis fundierter Kompetenz bei dem mit diesen Dingen beauftragten Fachpersonal.

Gute Lernmaterialien zur Umsetzung der TARA leisten daher vor allem eines: Sie geben nicht nur die korrekte Terminologie weiter, sondern bauen ein strukturiertes Methodenverständnis auf, das in echten Projekten und Prüfsituationen trägt. Eine Grundlage für die glaubwürdige Kommunikation gegenüber OEMs, Auditoren und Behörden.

Dafür ist heute kein mehrtägiges Training, kein Durcharbeiten des Standards und keine fragmentierten Einzelquellen mehr nötig, sondern lediglich einen durchgängigen, strukturierten Videokurs, der Theorie und Praxis verbindet.

Genau das ist der Ansatz unseres neuen zweistündigen Lernvideo-Kurses Full TARA Walkthrough (Video)

Der neue TARA-Videokurs von CYEQT Knowledge Base: Was steckt drin?

Ein vollständiger Videokurs, der die TARA-Methodik nach ISO/SAE 21434 von Grund auf erklärt. Und sie dann in einem kompletten Praxis-Walkthrough an einem realen Automotive-Beispiel (Kenner ahnen schon, welches dies sein dürfte) durchführt. Kompakt in 13 Lektionen mit ca. 2 Stunden Gesamtlänge.

Für wen ist der Kurs gemacht?

Für alle, die mit der TARA-Methodik arbeiten oder arbeiten werden: Systems Engineers und Cybersecurity Engineers, die eigenständig eine TARA erstellen oder reviewen. Projektmanager, die den Prozess steuern. Qualitätsmanager und Reviewer, die TARA-Work-Products beurteilen. Und Automotive-Cybersecurity-Berufs- und Quereinsteiger, die ein solides methodisches Fundament aufbauen wollen.

Was unterscheidet diesen Kurs von anderen Ressourcen?

Die Verbindung aus vollständigem Theorieteil und einem kompletten, step-by-step Praxis-Walkthrough an einem realen Automotive-Item. Der Kurs zeigt nicht nur, was der Standard fordert, sondern wie ein TARA-Dokument in der Praxis entsteht — inklusive typischer Herausforderungen, häufiger Fehler und konkreter Praxistipps für Audit-Readiness. Das Kursmaterial entstand durch die Mitwirkung von rund hundert Fachleuten und basiert auf globaler Projekterfahrung bei OEMs und Tier-N-Zulieferern.

Wie ist der Kurs aufgebaut?

Zwei Blöcke: Zunächst ein strukturierter Theorieteil mit 10 Lektionen (je ca. 7–10 min), der jeden TARA-Prozessschritt einzeln und methodisch sauber erklärt. Dann drei ausführliche Walkthrough-Übungsvideos (je ca. 16–18 min), die die gesamte TARA an einem konkreten Beispiel von Anfang bis Ende durchführen. Abschluss mit einem 10-Fragen-Quiz.

Welche Vorkenntnisse brauche ich?

Grundlegende Kenntnisse der Automotive-Entwicklung und ein erstes Verständnis von ISO/SAE 21434 sind hilfreich, aber kein Muss. Der Kurs ist so aufgebaut, dass er auch ohne tiefes Normvorwissen verständlich ist. Gleichzeitig liefert er für erfahrene Praktiker echten Mehrwert weil er methodische Lücken schließt.

Was kostet der Kurs?

Der Kurs ist aktuell im Rahmen einer Promotion kostenlos zugänglich. Alles, was dafür nötig ist: ein kostenloses Konto auf der Lernplattform der CYEQT Knowledge Base. Nach der Registrierung ist der Kurs sofort und vollständig verfügbar. Das Angebot ist zeitlich begrenzt.

TARA Walkthrough

TARA nach ISO/SAE 21434 wirklich verstehen.

Kostenloser 2-Stunden-Videokurs mit Praxis-Walkthrough. Lernen Sie die Methodik Schritt für Schritt kennen, um TARAs eigenständig umsetzen zu können.

Ein erster Blick auf die Inhalte des TARA-Lernvideokurses was man lernen wird

Der Kurs folgt dem natürlichen Fluss des TARA-Prozesses. Jede Lektion baut auf der vorherigen auf. Wer den gesamten Kurs durcharbeitet, versteht am Ende nicht nur einzelne Schritte, sondern die Methodik als zusammenhängendes System.

Werfen wir einen Blick auf die Inhalte des ersten Teils:

01 — Cybersecurity Development (07:47)

Wo steht die TARA im großen Bild? Diese Lektion ordnet die Methodik in den gesamten Cybersecurity-Entwicklungsprozess nach ISO/SAE 21434 ein. Von der Konzeptphase bis zur V&V. Wichtig: Die TARA ist kein Einzelworkproduct, sondern ein Baustein in einem durchgängigen Engineering-Prozess, der dem V-Modell folgt. Wer das nicht versteht, betreibt TARA im Vakuum.

02 — Development Overview and cybersecurity relevance (08:23)

Nicht jedes Element eines Fahrzeugs ist automatisch im TARA-Scope. Diese Lektion erklärt die Relevanzbewertung als frühen Filter: eine strukturierte Scope-Entscheidung, die über den Detailgrad der weiteren Analyse entscheidet. Wer diesen Schritt überspringt oder pauschal anwendet, verschwendet Ressourcen oder übersieht relevante Funktionen.

03 — Item Definition (06:00)

Das Fundament jeder TARA. Bevor Risiken analysiert werden, muss das Team ein gemeinsames, präzises Verständnis des betrachteten Items haben: Systemgrenzen, Schnittstellen, Betriebsumgebung, Annahmen, Abhängigkeiten. Unscharfe Item Definitions sind die häufigste Wurzel von Inkonsistenzen im gesamten TARA-Dokument. (Dies hatten wir auch ausgeführt in einem dedizierten Fachblog zur Item Definition gemäß ISO/SAE 21434.)

04 — Threat Analysis and Risk Assessment (TARA) (06:35)

Der methodische Überblick: Was ist die TARA, welche Schritte gehören dazu, welchen Zweck erfüllt sie im Entwicklungsprozess? Diese Lektion gibt das konzeptionelle Gesamtbild, bevor in den folgenden Lektionen jeder Schritt einzeln vertieft wird.

05 — Cybersecurity Risk Assessment (09:27)

Das Risk Assessment ist mehr als ein Scoring-Mechanismus. Diese Lektion erklärt, warum Impact, Attack Feasibility und Risikoermittlung sauber getrennte Denkschritte sind — und warum das Vermischen dieser Ebenen zu verzerrten Ergebnissen führt. Eine der wichtigsten konzeptuellen Weichenstellungen der gesamten Methodik.

06 — Asset Identification (07:52)

Was ist überhaupt schützenswert? Und warum? Der Kurs erklärt den funktionalen Blick auf Assets, die CIA-Triade als Ausgangspunkt, und wie aus Asset-Kandidaten über Damage Scenarios bestätigte Cybersecurity Assets werden. Wer Assets ohne Schadensbezug definiert, produziert eine Liste, keine Analyse.

07 — Threat Analysis (09:27)

Wie könnte ein Angreifer den beschriebenen Schaden verursachen? Diese Lektion führt durch die strukturierte Entwicklung von Threat Scenarios: von der Auswahl eines Bedrohungsmodells über die Ableitung konkreter Szenarien bis zur Plausibilitätsprüfung. Threat Analysis ist kein Brainstorming — sondern eine systematische Modellierung möglicher Angriffswege.

08 — Impact Assessment (08:27)

Wie schwer wären die Folgen eines Angriffs — für wen, in welchem Kontext? Die vier Impact-Kategorien der Norm (Safety, Financial, Operational, Privacy) und ihre stakeholderbezogene Bewertung. Besonders wichtig: Impact und Wahrscheinlichkeit sind strikt zu trennen. Ein schwer durchzuführender Angriff kann trotzdem einen kritischen Impact haben.

09 — Attack Path & Feasibility Analysis (09:21)

Ein Threat Scenario wird in konkrete Angriffsschritte zerlegt — und dann bewertet, wie aufwendig dieser Weg für einen Angreifer wäre. Der Kurs erklärt den Attack-Potential-Ansatz und den CVSS-basierten Ansatz und zeigt, warum im Automotive-Kontext ersterer oft die bessere Wahl ist. Das Ergebnis: ein Feasibility-Wert, der tatsächlich etwas aussagt.

10 — Risk Determination and Treatment (07:20)

Impact und Feasibility werden zu einem Risikowert kombiniert — und daraus wird eine begründete Behandlungsentscheidung abgeleitet: Risiko akzeptieren, reduzieren, teilen oder vermeiden? Und wenn reduzieren: Was sind die daraus abgeleiteten Cybersecurity Goals? Diese Lektion schließt den methodischen Kreis der TARA.

Werfen wir nun einen Blick auf die fast einstündigen Walkthrough-Exercises im TARA-Lernvideokurs.

11 — Item Definition [Walkthrough] (16:25)

Die erste Walkthrough-Lektion zeigt, wie eine vollständige Item Definition für ein reales Automotive-Beispiel erstellt wird. Hier werden die theoretischen Konzepte aus Lektion 3 in ein konkretes Work Product überführt — mit allen Entscheidungen, die dabei getroffen werden müssen.

12 — TARA 1/2 [Walkthrough] (17:06)

Der erste Teil des vollständigen TARA-Walkthroughs: Asset Identification, Damage Scenarios, Threat Analysis und Impact Assessment am konkreten Beispiel. Man sieht, wie aus der Item Definition heraus Assets identifiziert, Bedrohungsszenarien entwickelt und Schadensbewertungen begründet werden.

13 — TARA 2/2 [Walkthrough] (18:16)

Der zweite Teil führt die TARA zu Ende: Attack Path Analysis, Feasibility Bewertung, Risk Determination und die Ableitung von Cybersecurity Goals. Hier zeigt sich, wie ein vollständiges, auditfähiges TARA-Dokument aussieht — und wo die typischen Fallstricke auf dem Weg dorthin liegen.

Den Abschluss bildet ein abschließendes Wissensquiz, das das Gelernte aktiv abruft und methodische Lücken sichtbar macht. Dies dient auch als gute Vorbereitung für alle, die eine weiterführende Automotive Cybersecurity Professional-Zertifizierung mit TÜV Rheinland Qualified Certification anstreben. (Bitte beachten: Dieser Videokurs berechtigt nicht zur Teilnahme an einer Zertifzierung ACP Level 1 oder 2.)

Jetzt die Umsetzung der TARA Lernen und Zugriff auf den Videokurs sichern — völlig kostenlos

Der hier vorgestellte Lernvideokurs Full TARA Walkthrough ist aktuell im Rahmen einer zeitlich begrenzten Promotion kostenlos verfügbar. Alles, was es braucht, ist ein Konto auf der Lernplattform der CYEQT Knowledge Base.

So geht’s:

  1. Kostenlos einen neuen Account erstellen: Über das Registrierungsformular auf der Kursseite (dauert < 2 Minuten.)
  2. Kurs zum Lerninhalt hinzufügen: Wer bereits einen Account hat, loggt sich einfach ein und fügt den Kurs kostenlos hinzu.
  3. Sofort loslegen: Nach der Registrierung ist der Kurs mit allen 13 Lektionen und dem Quiz sofort verfügbar.

Hier finden Sie den kostenlosen Videokurs: Threat Analysis & Risk Assessment, incl. Walkthrough Exercises (Video)

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